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Dienstag, 13. Januar 2009

Die verstrickte Dienstagsfrage 03/2009

Eine neue Dienstagsfrage bei Wollschaf:

Wie bewahrt ihr eure Stricknadeln, Häkelnadeln, Nadelspiele und weiteres Zubehör auf? Benutzt ihr Spezialetuis oder etwas selbst Gebasteltes?

Herzlichen Dank an Anja für die heutige Frage!


Die Wolle in Kisten von Ikea - ich brauche glaube ich *hüstel* eine neue Kiste. Die Stricknadeln bewahre ich in zwei selbstgenähten Etuis auf - Nadelspiele in einem, das ich geschenkt bekommen habe, die Rundnadeln in einem, das ich mir gemacht habe. Die Etuis liegen zusammen mit dem Nadelmaß und Nadelrechner und anderem Kram in einer weitern Kiste. Für meine aktuellen Projekte habe ich diverse einfache und weniger einfach Taschen (Siehe Rosa Mädchentraum ;) ) Ich sehe irgendwie nicht ein, mir teure Etuidinge zu kaufen für meine Strickerei.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Die verstrickte Dienstagsfrage 2/2009

Es gibt wieder eine verstickte Dienstagsfrage beim Wollschaf:

Welchen Designer aus der Strickwelt (z. B. Starmore, Isager, Kagan, Bliss und wie sie alle heißen) würdest du gerne einmal persönlich kennenlernen? Was würdest du sie/ihn fragen?

Herzlichen Dank an Gaby für die heutige Frage!

Hm. Eigentlich muss ich gestehen, dass es nicht wirklich einen Designer gibt, denn ich unbedingt gerne mal kennenlernen möchte (eher einen, den ich wirklich NICHT kennenlernen möchte). Nun, wenn, dann am ehesten Norah Gaughan. Und fragen würde ich sie, was man alles übers stricken wissen muss, um etwas entwerfen zu können - über Muster, Probestücke, Zu- und Abnahmen und so weiter. Und wie lange das eigentlich dauert.

Das würde mich auf jeden Fall interessieren - unabhängig vom Designer

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Die verstrickte Dienstagsfrage 1/2009

Ich bin endlich zurück aus dem Urlaub :) Und es gibt eine neue Dienstagsfrage beim Wollschaf:

Mich würde mal interessieren was sich die Leute strick- und handarbeitstechnisch so vorgenommen haben für das Neue Jahr - und ob überhaupt!
Herzlichen Dank an Birgit für die heutige Frage!

Eine schöne Frage :) Einiges!

Ich habe grade einen Pullover für mich in Arbeit, den ich hoffentlich trotz Urlaubsende zügig fertig bekomme (RvO, ich habe den Körper fast fertig und er ist in glatt Rechts). Dann möchte ich dieses Jahr endlich meinen Hexagon Shawl fertig bekommen, den ich seit über einem Jahr auf den Nadeln habe und der seit einiger Zeit ruht. Ich habe noch öh drei weitere Tücher von der gleichen Designerin auf den Nadeln, aber ich will nichts überstürzen.
Für mich soll es noch Vivian aus der Winter-TwistCollective geben. Im Urlaub habe ich ein Garn gekauft von dem ich hoffe, dass es passt. Mal sehen.
Dann soll meine Tochter ein neues Jäckchen bekommen, so lange das Garn für ihre Größe noch reicht ;)
Außerdem ist da noch das Paar Embossed Leaves Socks, die ich mir stricken möchte und wo ich eine Socke auch angschlagen habe, dann aber nicht weiter dazu gekommen bin.

Und ich möchte ein Tuch entwerfen, ein paar Ideen habe ich schon im Kopf, jetzt bin ich dabei, das Muster auszuprobieren und zu verstehen, das ich gern verwenden möchte (ich habe eine Anleitung in geschriebener Form, aber ich will ein Chart haben... knifflig. Denn die Maschenzahl im Muster schwankt. So ganz hab ichs noch nicht verstanden, aber es wird werden!)

Das ist erstmal die Grundsatzplanung fürs nächste Jahr - die meisten Sachen möchte ich zeitnah anfangen oder weitermachen. Aber ich möchte gleichzeitig auch versuchen, möglichst monogam zu stricken - nicht fünf Sachen gleichzeitig.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Verstrickte Dienstagsfrage 50/2008 vom Wollschaf

Gestern die Frage von letzter Woche gestellt, heute die von dieser Woche - Ordnung muss sein!

Die Frage vom Wollschaf lautet:
Eine Frage für diejenigen, die schon vor den Zeiten des Internetsgestrickt haben: Früher war Stricken etwas in der Familie oder im Freundeskreis. Durch das Internet ergaben sich ganz neue Möglichkeiten. Welche Möglichkeiten nutzt ihr und wie hat sich euer Strickverhalten dadurch geändert?

O-ha.

Wie war das noch vor dem Internet? Ich hatte ein paar Strickzeitschriften, was es halt da so zu kaufen gab, war nicht viel. Außerdem einen Ordner mit Anleitungen, die meine Ma in den 70ern gesammelt hat. Daraus habe ich erheblich mehr gestrickt als aus den Heften, denn ich mag diese dicken Schnell-mit-dicker-Wolle-genadelten Pullover nicht so gerne. Für Wolle bin ich zu Rödel gegangen oder so. Ich habe wenig gestrickt damals - war einfach irgendwie langweilig.

Seit dem Internet hat meine Strickerei eine ganz neue Qualität angenommen.
Ich bin (natürlich) Mitglied bei Ravelry und verwalte dort meine Projekte, Wollvorrat, Büchervorrat etc. (Sind wir nicht alle ein bisschen Show-Offs und wollen unsere fertigen Teile zeigen?)
Es ist einfach super wie viel Fachwissen dort versammelt ist und auf welche übersichtliche Weise es aufbereitet ist, finde ich. Da finde ich Schnitte, Ideen, Hilfe und wat-weiß-ich.
Ich suche und finde im Web Schnitte (sowohl kostenlos als auch kostenpflichtig), Ideen, Designs, Anleitungen wie knifflige Sachen zu machen sind, ich kann auf einmal Wolle kaufen, von der ich früher nie zu träumen gewagt hätte - vorbei die Zeiten wo man vor der Haustür nur Schachenmayr und Lana Grossa bekam, zwar schöne Wolle, aber laaaaangweilig auf die Dauer.

Dazu kommen noch die Freundschaften, die ich geschlossen habe - schon vor Ravelry durch die Hobbyschneiderin, jetzt aber noch zusätzlich durch Stricker. Lauter Leute, die mich nicht komisch angucken, wenn ich im Eiscafe mein Strickzeug auspacke oder mein neues Strickbuch durchstöbere (Domiknitrix hat für besonders doofe Blicke gesorgt).

Mit einem Wort - durch das Internet macht das Stricken noch viel mehr Spaß, denn da finde ich die Sachen die mir wirklich richtig gefallen.

Merkt man das ich ein Internet-Enthusiast bin? Nö, oder?

Montag, 8. Dezember 2008

Ferien bei Frau Bollerbaum

darum gibt es keinen Montagssatz.

Aber beim Wollschaf gibts die verstrickte Dienstagsfrage - natürlich ist heute Montag und die Frage ist von letzter Woche. Stört mich aber gar nicht! Wenn ich denn sowas mal finde, beantworte ich es gerne sofort.

Die Frage lautet: "Mich würde interessieren, was das anspruchsvollste war, das jemand bisher gestrickt hat. Ob es Socken sind, ein Spüli oder ein mehrfarbiger Fair-Isle Pullover oder etwas ganz anderes."
Herzlichen Dank an Thomas für die heutige Frage!

Das anspruchsvollste... das war sicherlich ein Pullover mit einem Pseudo-Minizopfmuster mit Löchern in den Zöpfen. Ich habe ewig und drei Tage für den Pullover gebraucht. Als er fertig war habe ich festgestellt, dass ich ein Shirt oder eine Bluse unterziehen muss. Das ist mir meist zu warm - also habe ich ihn erst dreimal oder so angezogen. Schade drum. Aber es ist noch nicht aller Tage Abend. Vielleicht wird dieser Winter ja rattenkalt und der Pulli ist ideal :)