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Mittwoch, 20. Juli 2011

Alles wächst.

Vor allem über den Kopf. Zeit ist Mangelware und Frei-Zeit wird vornehmlich schlafend verbracht. Also Funkstille dieserorten.

Warum so viel schlafen? Minimaki2 ist in Arbeit. Nachdem das Originalminimaki ja jetzt schon eher eine California-Riesenrolle ist, gibt es Zuwachs an der Familienfront - Ende November wird uns Minimaki2 verstärken. Das zusammen mit einer Dreijährigen, die mehr Energie hat als alle abgeschalteten AKW zusammen, der Arbeit und dem Haus reichen um nichts mehr übrig zu haben für den Rest.

Immerhin stricke ich gelegentlich. Wenn Finja mich lässt und mir nicht die Nadeln aus dem Gestrick zieht.

Aber erinnert sich jemand an der Projekt "Bemalte Bluse für California-Rolle"? Die liegt immer noch, bemalt und völlig unzugeschnitten. Mal sehen, was da noch draus wird. Kleid für Minimaki2? Puppensachen? Rituelle Gartenverbrennung? Es wird sich zeigen, vielleicht sogar schon nächstes Jahr...

Dienstag, 29. März 2011

Es gibt mich noch

Zumindest halbwegs. Mein Rechner war ewig weg mit einem sehr üblen Trojaner (mit dem ich dieses Jahr noch jede Menge Spaß hatte, als jemand über meinen Ebay-Account und mein Paypal ein iPad gekauft hat...).

Dann war ich krank. Und dann Finja. Und wieder ich. Dann war Weihnachten. Und wir haben mit krank heiter weiter gemacht. Bis jetzt, jetzt ist Finja wieder krank (letzte Woche ich). Mal sehen. Vielleicht gehts ja mal wieder aufwärts. Dann kann ich öfter mal was posten (ich habe sogar was fertiggestrickt). Drückt die Daumen. Ich gebe mir Mühe.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Lesefutter

No Supermom hat einen sehr schönen Beitrag in ihrem Blog: Was für Bücher aus der Liste der 100 beliebtesten hat sie gelesen. Da ich ja ein bisschen eine Büchermaus bin, hänge ich mich da glatt mal dran:

Was ich gelesen habe, ist blau markiert.

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien

2. Die Bibel Wobei ich gestehen muss, dass ich drei der fünf Bücher Mose so öde fand, dass ich sie übersprungen habe, die mit den ganzen Regeln etc.

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett

4. Das Parfum, Patrick Süskind

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry

6. Buddenbrooks, Thomas Mann Eines meiner Lieblingsbücher

7. Der Medicus, Noah Gordon

8. Der Alchimist, Paulo Coelho Ich glaube, das ist das philosophischste Buch, dass ich kenne. Ich muss es dringend nochmal lesen. Hat mir super gefallen.

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling Und den Rest auch. Natürlich auf Englisch.

10. Die Päpstin, Donna W. Cross Ewig her, aber war gut.

11. Tintenherz, Cornelia Funke (Das wollte ich schon lange mal als Hörbuch haben, aber jedes Mal wenn ich die Vorschau auf Audible höre, stößt mich der Vorleser ab).

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon. Den ersten Band. Öde. Wir passen nicht zusammen, Gabaldon und ich.

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende Ätzendes Buch. So langweilig!

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe Ja, tatsächlich. Freiweillig, nicht in der Schule. Und auch im Theater gesehen.

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen Es gibt nur einen Briefroman von AUsten, den ich NICHT gelesen habe.

18. Der Name der Rose, Umberto Eco Das Buch war super, der Film war mir lieber, wegen des wirklich leckeren Christian Slater ;)

19. Illuminati, Dan Brown Das ist mal ein schlechtes Buch!

20. Effi Briest, Theodor Fontane

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann Habe ich auch als Hörbuch, sehr schön!

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell Jo. Nett.

24. Siddharta, Hermann Hesse (In der Schule haben wir Demian gelesen. Seitdem habe ich ein Problem mit Hesse. Das Glasperlenspiel soll gut sein, aber ich kann einfach nicht. Ich kann nicht)

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende Das war auch mein erster Film im Kino.

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse (Das lief letztens als Hörbuch bei HR2 und ich habe einige Folgen gehört. War nicht schlecht. Aber da ist wieder das Hesse-Problem)

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley Mein erstes Fantasy-Buch. Ich habe Jahre gebraucht, um es zu verstehen.

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz

32. Die Glut, Sándor Márai

33. Homo faber, Max Frisch Super!

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera Das ist so lange her, ich kann mich kaum dran erinnern.

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez

37. Owen Meany, John Irving Ich liebe Irving und Owen Meany ist das Beste!

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams Eine Trilogie in fünf Bänden, die man gelesen haben muss.

40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving Ja, ich mag Irving, obwohl er nachlässt. Die Obsession mit Wien und Bären wird langsam langweilig.

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez (Darüber habe ich was bei HR2 gehört und wollte mir das mal holen. Habe ich noch nicht geschafft)

43. Der Stechlin, Theodor Fontane

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann (Eines der wenigen von Thomas Mann, die ich nicht gelesen habe. Seltsam eigentlich)

47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass Fand ich überschätzt.

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque Was soll ich sagen? Beklemmend.

50. Der Schwarm, Frank Schätzing

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling

53. Momo, Michael Ende

54. Jahrestage, Uwe Johnson

55. Traumfänger, Marlo Morgan

56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger Ja, tatsächlich. Auch wenn Salinger vielleicht nicht der Größte ist, wie immer alle behaupten. Gutes Buch.

57. Sakrileg, Dan Brown Ich habs nach Illuminati tatsächlich nochmal versucht. Boah. Noch öder.

58. Krabat, Otfried Preußler

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren

60. Wüstenblume, Waris Dirie

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mittsommermord, Henning Mankell

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi (Das habe ich nur angefangen und fand es sehr ermüdend)

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse (Siehe mein Kommentar oben)

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher Tatsächlich. Ich war krank und brauchte die Unterhaltung. Schlechte Ausrede, ich weiß.

69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling

70. Tagebuch, Anne Frank

71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult

72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé Ich liebe Gable. Den aktuellen habe ich nur nicht, weil ich mich nicht entscheiden kann zwischen Buch und Hörbuch.

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt Das ist einfach toll.

79. Winnetou, Karl May Das sollte man gelesen haben als Kind für den Spaß. Und als Erwachsener für die Vorurteile.

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern Oh je. Wie peinlich. Gilt, dass es geliehen war?

85. 1984, George Orwell

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy

87. Paula, Isabel Allende

88. Solange du da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel Das ist glaube ich wirklich mein Lieblingsbuch. Wie schade, dass das noch nie verfilmt worden ist.

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig In der Schule gelesen, die einzige Lektüre bei der ich gute Noten in der Klausur und im Unterricht hatte. Das ist ein großartiges Buch.

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel Grade erst nochmal gelesen. Damals als es neu war fand ichs toll. Jetzt war es eher so na ja.

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë Viel besser als Wuthering Heights.

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

57 von 100. Ich bin mehr als erstaunt. Und nicht mal nur die Trivial-Literatur sondern auch ein bisschen gehobener Lesestoff. Das erstaunt mich noch mehr (Meine Freunde kennen meinen gewissen Hang zu *räusper* Courths-Mahler, wenn ich deprimiert oder krank bin...)

Ich glaube, ich gehe mal rüber ins Bücherzimmer und hole mir mal das Glasperlenspiel. Wäre doch gelacht, wenn ich eine Erfahrung von vor 15 Jahren meine Bildung beeinflussen lassen wollte... oder?

Dienstag, 26. Januar 2010

Ich bin müde!

Bäh. Ist der Januar echt schon wieder fast um? Kann mir jemand sagen, wo der Monat eigentlich geblieben ist? Wisst Ihr auch nicht? Der muss wohl unterm Schnee begraben liegen.

Lange Sendepausen gibt es im Augenblick bei mir, es sieht auch nicht so aus, als ob das derzeit besser wird. Eine Frequenz von zwei Posts im Monat erscheint mir realistisch, einen pro Monat noch realistischer. Warum? Mir geht's nicht gut. Ich kämpfe mit ein paar gesundheitlichen Problemen rum, die mich recht müde und antriebslos machen. Was noch an Energie da ist fließt in die Familie und die Arbeit.

Also - eine Weile Funkstille und dann hoffentlich kuriert und gut gelaunt zurück in den Blog. In einigen Wochen oder Monaten.

Donnerstag, 6. August 2009

Update

Ja - näht sie eigentlich noch? Und was ist mit dem Handarbeiten?

Doch - ich stricke zumindest. Und ich habe immerhin ein Babykleid genäht und eine weiter Hose zugeschnitten und zu nähen begonnen. Aber der Teufel steckt im Detail - seit ich wieder ein bisschen arbeite, komme ich zu nix mehr. Meine Projekte kommen nur noch im mikroskopischem Teil voran - hier eine Reihe, dort eine Naht.
Und dazu habe ich noch schreckliche Startitis und kann mich kaum zurückhalten, noch drei weitere Sachen anzufangen. Mindestens.

Aber - es geht was. Sogar meine Pläne für ein schwarzes Nürchen habe ich wieder aus dem Wandschrank geholt und entstaubt. Jetzt muss ich nur noch den Laden wiederfinden, der Zeit in Säcken verkauft...

Freitag, 17. Juli 2009

Living in the Out-Skirts

Als ähm Frau und Mutter sind Jeans ja ungemein praktisch. Sie sind robust und scheuern nicht sofort durch, wenn man mit dem Nachwuchs auf dem Fußboden rumrutscht. Man kann nicht über sie stolpern, wenn man Treppen steigt. Sie passen zu (fast) jeder Gelegenheit. Und mir als Sommertyp steht die Farbe nun auch richtig gut.

Aber irgendwie...

Geht es mir langsam auf die Nerven. Und ich stelle (eigentlich mal wieder) fest, dass ich mich immer dann richtig wohl in meiner Haut fühle, wenn ich ein Kleid trage, was mithin nur bei Sommerwetter möglich ist - aus Mangel an Röcken und Kleidern.

Aus Mangel?

Nein, ich habe ziemlich viele Röcke, die nicht mal alle nur fürs Büro geeignet sind. Es sind zwei Längen vertreten - Maxi, bis etwa zum Knöchel und Midi - bis kurz unterhalb des Knies.

Und warum trage ich die nicht?

Tja. Weil ich zu faul bin meine Beine zu rasieren/ epilieren/ mit Chemie zu traktieren. Also trage ich im Sommer nur meine Maxikleider, da sieht mans nicht. Und dann bin ich gestern auf einen interessanten Sommerlochartikel im Spiegel gestoßen. Hier geht es um den Trend zur Intimrasur und wie dieses Bedürfnis von Gilette & Co überhaupt erst geschaffen wurde. Genau wie die Enthaarung der Beine und Achseln (natürlich nur bei Frauen. Männer müssen ihren Pelz weitertragen, sonst sind sie ja unmännlich oder so)
Und da hab ich mich gefragt - ja warum will ich mir die Beine eigentlich rasieren? Braucht das ein Mensch? Bin ich weniger eine Frau, weil ich beim (ja, ich mache das) Babyschwimmen die einzige Frau bin, die sich die Beine und Achseln nicht rasiert? Öh - hab ich mit Baby nicht besseres zu tun als mich in meiner eng bemessenen Freizeit auch nicht hinzustellen und mir mit einem Messer Haare vom Körper zu schaben?

Pff.

Hiermit erkläre ich meinen Willen zum Rock - egal ob ich dazu Zeit und Lust habe meine Beine nackig zu machen. So. Das nächste Teil das ich mir selbst nähe wird ein schöner Rock sein! Und ich werde ihn tragen. Ebenso wie die schon vorhandenen.

Mittwoch, 18. März 2009

Am I a Knitter? Or a knitter?

Tini lent me one of the books of Yarn Harlot, I suppose it's the first book of Stephanie Pearl-McPhee. There is one story where she says how to recognize a true Knitter by giving them one of your knitted pieces.

The person will either admire the garment, look at the pattern and the fabric. That's the knitter. Or he/ she will look at the garment inside and out to admire the finishing, how the shoulder seams are grafted and how ends are woven in. That's the Knitter (a truly dedicated knitter).

That reminded me of a story I experienced with my grandmother shorty after I started sewing. I made a knee length Skirt of corduroy with a box pleat in the front. I really took my time to make this skirt. I made a lapped zipper in the center back, used Hongkong Finishing on my seams and handsew the hem. I was really really proud of my skirt. My masterpiece then.
Then I showed my skirt to my grandmother (never a Sewer, not even a sewer, she only sewed as a young woman when absolutely necessary).
My granny made me put on the skirt. Then she went around me to see if the hem was straight (it was). She stroke down every seam to see if it puckered and if the grain was perfect or wether I accidentally cut one piece of corduroy the wrong way. (I did not). Then she turned the skirt inside out to see if the seams were finished neatly. And so on and so on. It went for about 10 Minutes.

Afterwards she said: "It's nice."

Okay, we're from Westfalia. I now, at home "It's nice." is high praise! But I was really flabbergasted. I wasn't able to wear the skirt for weeks. I hated it. I was always on the lookout for the mistake she found that made the skirt only "nice".

I never ever turn the handicraft of a person, be it sewn, knitted or crocheted, inside out to "admire" the finishing because of this experience, unless I'm asked to.

Does this deter me from being a Knitter?

(I must admit, I didn't think of this episode for years, although I never showed my grandmother anything made by me again. The story brought it back vividly. Strange ideed.)

Montag, 16. März 2009

Change of scenery

Ich habe beschlossen, dass ich mein Schriftenglisch üben muss - also werde ich diesen Blog jetzt auf die englische Sprache umstellen. Denn wer nicht übt, verlernt, gell?

This weekend my friend Tini and her husband visited us. We didn't meet for a year so this was quite a special occasion and required new knitting projects, good food, a baby girl dressed in a dress and sunshine.

We had a marvelous time. Trying to seperate the five strands of yarn from a cone to create lace weight yarn turned out to be quite, um, unmanageable but still we passed Saturday morning quite cheerfully trying. We actually managed to get two skeins of lace weight but trying to sepearte the remaining three strands into another lace was not that good an idea. we quit after two hours of trying, cussing and cussing more. Afterwards we went on a walk with the baby (not in a dress anymore).

Tini brought her "Knitting Nature" by Norah Gaughan for me to have a look at and this certainly made me want to have it for myself (she left it to enforce this urge) I avenged this perfidy by showing her my "Best of Interweave Knits" and my "Knitted Lace of Estonia" and created an equal need to buy one of these books in her. I love how we match in our taste for patterns.

This mornig they left again for their holiday and I must admit - I could easily adapt to seeing Tini twice a week for a nice knit-in. I guess I have to move.

Ah - the new knitting project. Cabaret Raglan (Link to Ravelry) by Norah Gaughan made from Lang Sari (Bamboo and Cotton Blend) in a nice muted blueish green color. Back's nearly finished and I'm looking forward to knit the front with this nice lace pattern.

Postscript: We only had sunshine on Saturday morning. Indeed it rained on Sunday although the weather forecast told differently. Well. At least it didn't rain while we visited the zoo.

Freitag, 27. Februar 2009

Ein ruhiger Monat

Nix geht hier im Blog zur Zeit. Das liegt aber eher an gesteigerter Unlust und Winderüberdrüssigkeit. Diesen Monat habe ich es tatsächlich mal ruhig angehen lassen.

Natürlich habe ich trotzdem ein bisschen was gemacht. Zur Zeit habe ich mein erstes Paar "Echter" Socker auf den Nadeln. Bisher habe ich nur für mich ein paar Sneakersocken gestrickt sowie ein paar Babysöckchen.
Die erste der Socken ist auch schon fertig, ich präsentiere "Embossed Autumn Leaves" aus "25 Favorite Socks":



Die zweite der Socken befindet sich auf den Nadeln und wird hoffentlich in der nächsten Woche fertig werden. Ich komme grade nicht so viel zum Stricken.

Dann habe ich ja immer noch den "Kimono Style Sweater" in Arbeit. Das geht enorm langsam, ich muss mich zu stark konzentrieren um das tagsüber zwischendurch stricken zu können. Ergo - so zwei Reihen am Abend, mehr geht nicht. Aber das macht ja nichts. Ich habe ja Zeit.

Ein Langzeitprojekt habe ich aus der Versenkung geholt, meinen "Hexagon Shawl" aus "Victorian Lace Today"



Der hat seit fast einem Jahr im Schrank gelegen. Jetzt habe ich ihn rausgeholt und immerhin den Teil aufgeribbelt, der falsch war. Jetzt sind alle Maschen wieder auf den Nadeln und ich kann mit dem letzten Mustersatz weitermachen. Das werde ich wahrscheinlich so ab Ostern oder so tun. So langsam sollte ich das Tuch mal fertig kriegen.

Außerdem habe ich ein neues Nähprojekt. Meine Eltern möchten im Sommer eine Skandinavienrundtour machen. Dafür möchten sie für die Motorradkoffer gern Innentaschen haben. Da die ziemlich teuer sind, haben sie mich gefragt. Also bin ich grade dabei für die Koffer die Taschen zu entwerfen. Ich bin ganz guter Dinge! Mal sehen, wie sie so rauskommen.

Was steht sonst noch so an? Was völlig Handarbeitsunbezogenes - wir sind grade mitten im Autokauf. Auch ein Grund dafür, dass ich zu nix komme - man denkt nicht wie viel Zeit man da investieren muss! Aber ich arbeite daran und gehe jetzt mal wieder das Kind bespaßen und dabei die Autumn Leaves weiterstricken.

Dienstag, 10. Februar 2009

Bin ich so? Oder: Wer schreibt bleibt.

Bei der Supermom habe ich einen spannenden Link gefunden. Unter www.graphologies.de kann man seine Handschrift deuten lassen. Das musste ich natürlich ausprobieren.

Allerdings saß meine zappelnde Tochter beim Schreiben auf dem Schoß... Hier ist mein Ergebnis:

Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:

Sushi ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen.

Sushi ist bestrebt, nach außen etwas darzustellen.

Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert,
wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie
ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Sie ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Sushi ist ein vernunftgesteuerter Mensch.
Sie versucht, ihre Gefühle zu verbergen und sich bei Entscheidungen nur vom Verstand leiten zu lassen.

Sie besitzt so etwas wie einen Beschützerinstinkt.
Ein wenig ist diese Eigenschaft von einer Tendenz zum Beherrschen anderer getrübt,
weshalb dieses Beschützen oft als nicht uneigennützig eingestuft werden muss.

Sushi ist anderen Menschen gegenüber immer offen und aufgeschlossen.
Der Umgang mit Menschen macht ihr Spaß,
der ideale Arbeitsplatz ist da, wo sie mit anderen Menschen zu tun hat.

Sie arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus.

Sushi ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht.
Sie versucht stets, sich für andere einzusetzen.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Eine neue Wissenschaft

Nachdem es raus ist, kann ich ja endlich all die Geschichten erzählen, die so passieren.

Zum Beispiel von der Entdeckung einer neuen Wissenschaft. Welche? Der Erwerb eines Kinderwagens.

In unserer blauäugigen Naivität dachten wir uns "Wir gehen in einen Laden, gucken uns die Teile an, suchen einen aus, bestellen ihn und gehen heim".

Ha! Hahaha! Ha!

Nur eine Vierwöchige Odyssee, der Besuch fünf verschiedener Geschäfte, die Beratung durch vier verschiedene Verkäuferinnen und der fehlgeschlagene Versuch, einen zu bestellen hat uns jetzt letztendlich zu unserem Modell geführt. Also ehrlich! Kinderwagen! Wer hätte sowas gedacht?

Fangen wir am Anfang an: Der erste Besuch in einem Geschäft, das Babyausstattungen führt. Die Kinderwagenabteilung ist im zweiten Stock. Erster Eindruck: Na, die Babys schleifen ja mit ihrem bewindelten Allerwertesten über die Straße! Sind die 50er zurück? Oder auf Deutsch: Die Babys liegen irgendwo tierisch weit unten im Kinderwagengestell und das Elternteil darf sich jedes Mal wer weiß wohin bücken, um das brüllende Kind mit seinem Schnuller zu versorgen.

Nee. Also. Nee.

Dann gab es noch das neue Modell der Firma S*** - hier ist die Schale höhenverstellbar bis Elterntaillenhöhe (damit meine ich MEINE Taille! Ich bin ja nicht klein). Super! Traumhaft. Der Preis war auch traumhaft! Lockere 1000 Flocken. *schluck* Und außerdem nur was für einen Spaziergang auf der Kö.

Nee. Also. Nee.

Es muss aber doch noch mehr Hersteller geben? Klar! Massenhaft: Die von Q***** sehen aus wie Kinderspielzeug, C**** noch mehr. Alles war dreirädrig ist kippt schon um, wenn man es nur ansieht. S.Oliver und Esprit mischen auch mit in der Kinderwagengestaltung? Für flockige 200 Euro mehr?

Nee. Also. Nee. Nee, wirklich.

Na ja. Die nette Verkäuferin hatte dann auch irgendwann Zeit für uns. Mit ihrer Beratung hatte sich unsere Wahl schon auf die Marken H*** und T**** eingeschränkt. Aber welches Modell? Und gibts vielleicht noch mehr? Also - ab in die Stadt in den anderen größeren Babyladen.

Was für ein toller Laden! Wer gestaltet ein Ladenlokal mit Babysachen, durch dessen Gänge man mit Kinderwagen nicht passt? Wir sind rückwärts wieder rausgeprallt. Ach ja, Kinderwagen - sie hatten das gleiche wie in dem anderen Laden, aber die Verkäuferinnen haben sich vor uns versteckt.

Immerhin haben wir von diesem ersten Ausflug einen Stapel Prospekte mitgebracht. Der Samstag war um, die restliche Woche haben wir also die Kataloge studiert.

A propos Kataloge. Zu diesem Zeitpunkt haben wir auch bei zwei Herstellern Online Kataloge bestellt. Es war Mitte Januar. Für die Akten quasi.

Hier erstmal genug. Die Tage oder sogar heute geht es dann weiter.

Dienstag, 12. Februar 2008

Na gut. Ich geb's ja zu.

Ja, ich habe Euch ein bisschen an der Nase herumgeführt. Ich gestehe, aber ich schäme mich nicht einmal. Es gibt Dinge, die brauchen einfach Zeit, bis man sie allen erzählen kann. Also.

Wenige wissen es. Einige ahnen es. Ja. Es ist wahr. Es ist nicht der Magen, der das Tragen von Korsetts in den nächsten Monaten schwierig macht. Nein. Es gibt wirklich im Sommer ein Minisushi. Und der Haifischhappen wird vorher ordentlich zum Kugelfischhappen.

So. Jetzt ist es raus. :D Ich fühle mich tatsächlich besser. Und Ihr könnt die Maschen für die Söckchen wieder anschlagen *lol*